Am letzten Wochenende war wieder einmal eine kurze Reise angesagt. Es zog uns dieses mal in Richtung Westen nach Oslo. Meine Reisepartner waren dieses Mal: Nadine, Caro, Peter und Gernot.
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Am Freitag ging's sehr sehr sehr früh los. Um halb 5 hat der Wecker geklingelt, um 5.15 Uhr hat uns das Taxi abgeholt und um 5.45 Uhr fuhr der Bus beim "Resecentrum" los. E
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fünf Stunden später kamen wir dann in Oslo an und machten uns erst mal auf den Weg zur Touristeninformation damit wir überhaupt unser Hostel finden konnten. Nachdem wir dann da unser Gepäck untergestellt haben, machten wir uns auf den Weg die Innenstadt zu erkunden. Wir haben das Parlament, die Universität, das Schloss und den Hafen gesehen. Am Hafen war dann auch noch ein Weihnachtsmarkt, der war allerdings nicht so prickelnd, deswegen haben Gernot, Peter und ich uns lieber gleich nebenan ein paar frische Shrimps geholt.
Am Abend gingen wir dann zurück zum Hostel um da einzuchecken. Ausserdem trafen wir uns da mit Krischi, einem Freund von Caro, der gerade in Oslo studiert. Wir gingen dann zu seinem Studentenheim und haben uns da was gekocht, weil uns das wesentlich billiger kam als im teuren Oslo auswärts zu essen.
Danach wollten wi
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r natürlich auch das Nachtleben von Oslo ein bisschen erkunden. Zum Glück war der ortskundige Krischi dabei. Er führte uns zuerst in ein Rock Cafe. Das Lokal war eigentlich ganz cool, allerdings spielte gerade eine Heavy Metal Band, die uns ein bisschen zu heftig war. Deswegen entschieden wir uns zu einem Rock Club zu gehen. Zuerst wollten sie da Caro und Nadine nicht reinlassen, weil sie noch nicht 22 sind, aber Caro ist ziemlich gut im Leute bequatschen, so konnten wir dann doch noch in den Club rein. Es war herrlich, endlich wieder einmal gute Musik und nicht Techno, R'n'B oder so. Gegen halb 4 sind wir dann nach Hause und der Weg dahin war echt erstaunlich...die Stadt war so lebendig wie tagsüber. Menschen aller Alterskla
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ren vertreten und die meisten davon ziemlich alkoholisiert...es scheint als sei dieses Phänomen noch ausgeprägter in Oslo als hier in Schweden.
Am Samstag war dann wieder das typische Touristenprogramm angesagt. Begonnen haben wir mit dem Holmenkollen, der Skisprungschanze in Oslo. Von hat man e
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ine tolle Aussicht, die wir erst einmal ein bisschen genossen haben. Diese Schanze war zudem auch sehr imposant. Am eindrücklichsten war für mich, dass ich nicht mal den Landehügel gerne runterfahren würde - geschweige denn darauf zu landen.
Nach dem Holmenkollen machten wir uns auf den W
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eg zum Skulpturenpark von Vigeland. Das ist im Prinzip ein normaler Stadtpark, der aber nur mit Skulpturen von Vigeland dekoriert ist und in der Mitte steht dann ein Monolith, der ziemlich bekannt ist in Oslo. Wir haben die Skulpturen ziemlich genau unter die Lupe genommen und da waren einige interessante Werke dabei...das muss eine riesen Arbeit für Vigeland gewesen sein, denn da stehen bestimmt hundert Skulpturen von ihm.
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Am Abend gesellte sich dann auch Krischi wieder zu uns. Allerdings waren wir vom letzten Abend und vom vielen Rumlaufen ziemlich müde. Deshalb machten wir uns einen gemütlichen Abend in unserem Hostelzimmer.
Der Sonntag war dann geprägt von Museumbesuchen. Zuerst machten wir uns auf den Weg zum Munch-Museum. Vor allem beeindruckt haben mich da die Sicherheitsvorkehrungen...ist ja nicht weiter verwunderlich nach dem berühmten Diebstahl vor einigen Jahren. Die Ausstellung war auch gut, obwohl einige Stücke an andere Ausstellungen ausgeliehen waren. Leider war auch nur eine nicht so berühmte Version des "Schreies" da. Besonders gefallen haben allerdings mir die Holzschnitte u
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nd Radierungen...
Danach gings gleich weiter zum nächsten Museum, zur Nationalgalerie. Das ist ebenfalls ein Kunstmuseum mit teilweise sehr schönen Bildern von norwegischen Künstler. Zuletzt teilten wir uns dann auf, einige gingen in Museum of Modern Art und die anderen (unter a
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nderen ich) besuchten das historische Museum. Es war ganz ok, allerdings habe ich mir mehr davon erhofft.
Nach dem Museumsmarathon war es dann Zeit für eine Pizza...die war ausnahmsweise nicht einmal so teuer :-). Darauf mussten wir leider schon zurück zum Hostel um unser Gepäck abzuholen und uns dann auf den Weg in Richtung Busterminal zu machen. Ab 17 Uhr hiess es dann wieder 5 Stunden lang Bus fahren und am Ende ziemlich erschöpft in Örebro ankommen...
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